Schüler-Ruder-Riege des Leibniz-Gymnasiums


Ruderrevier


(Beim Draufklicken wird die Karte größer!)


Die Trave ist für ihre abwechslungsreiche Umgebung bekannt. Ob man nun Richtung Travemünde zum Strand rudert, einen friedlichen Platz zum Nachdenken sucht oder eine Tour um die Altstadt Lübeck unternimmt, Fakt ist, dass für jeden was dabei ist.

Da wir vom Ruderhaus über den "Toten Arm" Zugang zur Trave haben, liegt es nahe, auf direktem Weg nach Lübeck zu rudern, und die Unter- und Obertrave rund um die Altstadt zu befahren. Von dort hat man einen einzigartigen Blick auf die Kirchtürme Lübecks und die Möglichkeit, nach einem kleinen Anlegemanöver am Ufer eine Pizza zu essen oder ein anderes Lokal der Untertrave aufzusuchen. Die Strecke ist jedoch nicht ganz einfach zu befahren, da viele kleine Brücken auf der Rundfahrt vorzufinden sind. Außerdem ist die Strecke mit mindestens 13 km relativ lang und somit eher kein Ziel für Anfänger.

Schöne, schnell zu erreichende Ziele:
Da jedoch jeder klein anfängt, gibt es natürlich auch kürzere, schön befahrbare Strecken. Zum Beispiel ist es möglich, auf den Kurparksee zu fahren oder noch ein Stück weiter in die Bucht von Gothmund einzulaufen. Diese Bucht ist besonders idyllisch, da dort alte Reetdachhaäser den Hafen umsämen und den Platz zu einem friedlichen Örtchen verzaubern.

Travemünde:
Für Profis ist der Weg nach Travemünde ein Highlight. Hier ist mit Gegenwind zu rechnen, welche die Strecker länger als die ohnehin 40km lange Tour (hin und zurück) erscheinen lässt. Doch die Anstrengung lohnt sich, denn schließlich hat man die Aussicht auf einen Strandtag und eine gute Chance auf der Ruderrankingliste ein Stück nach oben zu rutschen.

Noch zu erwähnen ist die Artenvielfalt der Vögel. Unterwegs kann man oft Komorane und Fischreiher beim Fischen beobachten. Zudem kommt man Richtung Travemünde an einem wunderschönen Naturschutzgebiet vorbei, an denen man hin und wieder das ein oder andere Reh entlang laufen sieht.

Zur Übersicht, wie man zu den oben genannten Zielorten kommt, verhilft die Karte unseres Ruderreviers:
1. Das Ruderhaus des Leibniz-Gymnasiums befindet sich am sogenannten "Toten Arm" der Trave. Der Name entstand, als für immer größer werdende Schiffe eine neue Fahrrinne gebraucht wurde. Der bis dahin genutzte Abschnitt der Trave wurde teilweise zugeschüttet und erhielt seinen heutigen Namen.

2. Um Lübeck zu erreichen, muss man die Trave entlang fahren. Da sich die Trave in Lübeck in drei verschiedene Flussarme teilt, gibt es für uns deshalb zahlreiche Möglichkeiten Lübeck zu umrunden. Angst, sich zu verfahren, braucht man aber nicht zu haben, da sich die drei Flussarme in Richtung Ruderhaus wieder vereinen.

3. Hier fließen die Trave und der Elbe-Lübeck-Kanal zusammen. Diese Tour ist was für Sportler, denen eine einfache Lübecktour nicht genügt.

4. Um die Bucht des oben genannten Fischerdorfes Gothmund zu besichtigen, befährt man die Trave abwärts. Hier steht besonders das Genießen der Natur und der Stille im Vordergrund.

5. Wenn man sich für riesige Frachter interessiert, ist der Weg Richtung Schlutup ein Highlight. Um dorthin zu gelangen, fährt man am Lehmankai entlang und folgt dem Verlauf der Trave. Durch den vielen Schiffsverkehr kann es zu großen Wellen kommen, welche zwar das Boot nicht kentern lassen, jedoch für starke Schaukelei sorgen.

6. Nach Passieren Schlutups kommt man schließlich in der Ostseestadt Travemünde an. Hier ist bei schönem Wetter immer was los.

7. Falls das Wetter extrem stürmisch sein sollte, ist es natürlich trotzdem möglich, zu rudern. Hierfür bietet sich das Befahren der Schwartau an. Die Schwartau ist relativ schmal für Ruderboote, aber gerade deswegen sehr gut vor Wind geschützt.

8. Um Schwartau etwas besser kennen zu lernen, kann man über die Schwartau den Kurparksee erreichen. Besonders bei dem alljährlichen Sponsorenlauf bietet es sich an, die Laufenden vom Wasser aus anzufeuern.

9. Wer Lust hat, eine Wandertour zu starten, kann sich auf jedenfall überlegen, die Wakenitz zu befahren. Sie ist leider nicht mit der Trave verbunden; jedoch kann man sie durch das Übersetzen der Boote per Rollwagen erreichen und einen neuen Blick von Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern gewinnen.